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16 Jahre Sudelbuch in zwei Bänden

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juh's Sudelbuch ist ein essayistisch-satirisches Online-Magazin, in dem Jan Ulrich Hasecke seit 1998 das politische, kulturelle und gesellschaftliche Geschehen kommentiert.

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So funktioniert es

Das technische Experiment

Bisher war juh's Sudelbuch ein völlig normales Internet-Magazin, ein Blog wie jeder andere auch. In Zukunft gibt es die Texte aus juh's Sudelbuch als E-Book in den Formate EPUB3, Mobi und PDF. Die Verteilung und Aktualisierung der E-Books erfolgt mit Hilfe des BitTorrent-Protokolls und der Software BitTorrent Sync. Sie abonnieren einen Ordner, der sich automatisch aktualisiert. Wie von Zauberhand erscheinen in dem Ordner nach und nach neue Texte, die Sie mit Ihrem E-Book- oder PDF-Reader lesen können.

Soziale Plastik – Gesellschaftsutopie als KunstKlicken Sie einfach oben auf das BitTorrent Sync Symbol oder scannen Sie mit Ihrem Handy den QR-Code. Sie werden anschließend gefragt, ob Sie BitTorrent Sync bereits installiert haben oder es nun installieren möchten. Installieren Sie das Programm falls notwendig.

Nach der Installation startet BitTorrent Sync und Sie werden gefragt, mit welchem Ordner Sie den Sudelbuch-Ordner synchronisieren wollen. Bei diesem Schritt legen Sie fest, wie der Ordner auf Ihrer Festplatte heißen soll, in den die E-Book-Dateien nach und nach heruntergeladen werden. Es ist bereits voreingestellt, dass ein Ordner mit dem Namen ›Sudelbuch‹ in Ihrem Heimverzeichnis erzeugt wird. Sie können diese Voreinstellung ändern, wenn Sie wollen. Wenn Sie die Voreinstellung bestätigen, beginnt BitTorrent mit der Synchronisation. Das heißt, die E-Books werden direkt von meinem Desktop-Computer heruntergeladen.

02/2015 Bei noch jungfräulicher VernunftSolange das Programm BitTorrent Sync läuft, wird der Ordnerinhalt ständig aktualisiert. Das heißt: Sobald ich einen neuen Text geschrieben habe und als E-Book-Datei veröffentliche, wird das neue E-Book sofort auf Ihren Rechner kopiert. Sie können BitTorrent Sync, wenn Sie wollen, so konfigurieren, dass es automatisch gestartet wird, wenn Sie sich an Ihrem Computer anmelden. Sie können das Programm aber auch lediglich bei Bedarf starten.

Niemand weiß, ob dieses technische Experiment auf Dauer funktioniert, denn niemand hat es bisher ausprobiert. BitTorrent Sync wird von vielen Menschen benutzt, um direkt von Rechner zu Rechner Daten auszutauschen. Man kann es sich als eine Art Dropbox vorstellen, bei der keine Daten auf zentralen Servern zwischengespeichert werden. Das ist toll, wenn Sie zum Beispiel Fotos von der letzten Party mit anderen Partygästen teilen wollen. Ob man es aber nutzen kann, um Literatur in einer Art Abonnement zu verteilen, direkt vom Autor zum Leser – das muss sich zeigen.

Das literarische Experiment

Von 1998 bis 2014 habe ich in der Regel kurze Texte im Sudelbuch veröffentlicht: Glossen, Satiren und kurze Essays. Da die Texte im Browser gelesen wurden, durften sie eine gewisse Länge nicht überschreiten.

Ich möchte in Zukunft aber auch längere Texte schreiben, die sich mit einem Thema intensiver auseinandersetzen. Vielleicht wachsen sich diese Texte sogar zu einer eigenständigen Publikation aus, wie es beim Demeter-Text der Fall war. Sie werden in jedem Fall Zeuge der Entstehung eines Buches, denn das, was Sie hier bekommen, wird irgendwann einmal den dritten Band von juh's Sudelbuch bilden. Die beiden ersten Bände können Sie übrigens bei Amazon kaufen: 1. Band 1998 – 2005 / 2. Band 2006 – 2014

Ich kehre mit diesem Experiment in gewisser Weise zu den Wurzeln des Sudelbuchs zurück. In den Anfangsjahren habe ich meine Texte nicht nur auf der Website veröffentlicht, sondern auch per E-Mail verschickt. Der Mailaustausch mit den E-Mail-Abonennten war für mich sehr interessant. Nun also geschieht etwas Ähnliches über das BitTorrent-Protokoll.

Es wäre schön, wenn Sie sich ab und an bei mir per E-Mail melden würden. Die Reaktion der Leser ist das Lebenselixier für einen Autor. Schreiben Sie bitte an: juh@sudelbuch.de

02/2015 – Bei noch jungfräulicher Vernunft

Es war kein geringerer als der große Georg Christoph Lichtenberg, der in den 70er Jahren des 18. Jahrhunderts in seinem Sudelbuch diesen lakonischen Satz notierte: »Bemühe dich, nicht unter deiner Zeit zu sein.« (D 474) Leicht gesagt, möchte man ihm antworten. Denn es wird immer schwieriger, auf der Höhe der Zeit zu bleiben.

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01/2015: Soziale Plastik – Gesellschaftsutopie als Kunst

Nach dem Tode von Joseph Beuys im Jahr 1986 ist es stiller um die *Soziale Plastik* geworden, einen Begriff, den Beuys im Zusammenhang mit seinem *erweiterten Kunstbegriff* prägte. Ohne die starke mediale Präsenz der charismatischen Künstlerpersönlichkeit verschwand seine Kunst- und Gesellschaftstheorie aus dem Blickfeld der breiten Öffentlichkeit und trat gemeinsam mit seinen Werken unter dem Label ›Klassische Moderne‹ den Weg ins Museum an.

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Die Verwahrlosten

Pegida offenbart die kulturelle, psychische, soziale und geistige Verwahrlosung unserer Gesellschaft.

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…dass dann alles anders werden müsste

Über ein allgegenwärtiges Unbehagen und die Zukunft des Sudelbuchs

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Beuys und die Piratenpartei

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Politik als Soziale Plastik

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Entschleunigung im Web

Das Internet zerstört unsere Aufmerksamkeit. Es lässt uns mit fiebriger Nervosität von einer Attraktion zur nächsten springen. Die Aufmerksamkeitsspanne, die wir für einen Gedanken aufbringen, nähert sich dem Nullpunkt. Wir verweilen drei Sekunden bei einem Bild, das uns interessiert. Und wehe dem Satz, der länger ist als ein Tweet!

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Genitalverstümmelung oder Eizelleneinfrierung?

Apple und Facebook zahlen ihren weiblichen Mitarbeiterinnen das Einfrieren ihrer Eizellen, damit sie nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben Kinder kriegen können. Erinnert ein wenig an die Genitalverstümmelung in anderen barbarischen Gesellschaften.

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Nimm doch mal wieder das Pferd!

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Die Piratenpartei will die falschen Probleme lösen

Seitdem die Piratenpartei versucht, die falschen Probleme lösen zu wollen, geht es mit ihr bergab.

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Liber Vitae

Liber Vitae

Die Massenüberwachung lässt die mittelalterliche Vorstellung vom ›liber vitae‹ grausame Wirklichkeit werden.

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Lasst uns eine Privatwährung schaffen!

Alle Welt prophezeit gerade den Untergang des Euros sowie der globalen Finanzwirtschaft. Aber ich sage: was fällt, das soll man auch noch stoßen! Doch wir sollten eine Alternative parat haben.

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Kulturtechniken 2.0: Kommandozeile, Texteditor, Versionskontrolle

Drei Defizite hindern Menschen daran, Computer effektiv, effizient und selbstbestimmt zu benutzen. Sie fürchten die Kommandozeile, übersehen den Texteditor und haben keine Ahnung, wozu man eine Versionskontrolle braucht. Die Kommandozeile, der Texteditor und die Versionskontrolle gehören deshalb auf den Lehrplan aller Schulen.

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